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Aufarbeitung und offene Briefe

Herr Hrdlicka, Donnerstag, 01. Juni 2017, 13:12

Aufarbeitung und offene Briefe

Dammes @, Donnerstag, 01. Juni 2017, 13:23 @ Herr Hrdlicka

Lesenswert:

http://www.gibmich-diekirsche.de/nc/berichtsanzeige/?pid=41&uid=3361


SgG Herr Hrdlicka

STIMMT, sehr lesenswert!

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Aufarbeitung und offene Briefe

globe, Donnerstag, 01. Juni 2017, 16:32 @ Herr Hrdlicka

Der Typ scheint etwas verwirrt zu sein.
An dem Abschnitt zum Anschlag, stimmt ungefähr nichts. Auch hier wird der zeitliche Ablauf komplett falsch wiedergegeben und endet in Widersprüchen.

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Aufarbeitung und offene Briefe

globe, Donnerstag, 01. Juni 2017, 16:46 @ globe
bearbeitet von globe, Donnerstag, 01. Juni 2017, 17:13

Abgesehen davon, würde ich es toll finden, wenn hier nicht auf die Seite eines Afdwixers verlinkt wird.


Edit sacht:

Nehme es erstmal zurück. Sitter ist wohl seit Anfang des Jahres nicht mehr Chef und die anderen Namen sagen mir erstmal nichts.

Von deren Seite.
"Sein Weg führt ihn im kommenden Jahr nach den Landtagswahlen in NRW hauptberuflich in die Politik. „Gib mich die Kirsche“ wünscht ihrem scheidenden Chef alles Gute auf diesem Weg und der neuen Chefredaktion ein gutes Händchen bei der Weiterentwicklung des Magazins."

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Aufarbeitung und offene Briefe

Herr Hrdlicka, Freitag, 02. Juni 2017, 02:53 @ globe

Hallo, lieber Globe!

Für wen Dein Herz hier schlägt, ist angekommen. Deshalb wohl auch Deine vehemente Spontanreaktion in dieser absoluten Form:

- Der Typ ist verwirrt
- stimmt ungefähr nichts
- der zeitliche Ablauf komplett falsch wiedergegeben
- endet in Widersprüchen

q.e.d.?

Verstehe, gerade dieser Passus ist der neuralgische Punkt, an dem Aki angreifbar wird, seine Glaubwürdigkeit leiden könnte: Dass nicht sein kann, was nicht sein darf?

Deine Spontaneität in Ehren, und – chapeau! – Du weißt Dich nach Recherche auch zu korrigieren. Somit brauche ich Dir auch erst gar nicht mit einer Vertreterin aus dem linken Spektrum zu kommen: “Wenn es regnet, und die AfD sagt, es regnet, werde ich nicht behaupten, dass die Sonne scheint.“
(Sarah Wagenknecht in einem TAZ-Interview 2016)

Btw.: Logischerweise fand sich ja wohl auch weder in Pressekommentaren, noch in Foren jemand, der im Anschluss an den Anschlag auf die Insassen des BVB-Busses und das Handling durch das BVB-Management etwas von Akis CDU-Mitgliedschaft gefaselt hätte – um hämisch zu ergänzen: “In welcher Partei sind eigentlich Frau Merkel und Herr de Mazière?“ –

Merkste wohl wie ich: Wir gleiten in einen Whataboutism …

Weil ich den Sportartikel – ohne Ansehen der Person – gelesen habe, bist Du es nun, der mich dazu angeregt hat, auch andere Kommentare des Redaktionsmitglieds und Autors Ingo Berchter zu sichten. Ich darf es bei diesem Beispiel belassen:

- Wenn es weh tut, Borusse zu sein -

“Ich bin jetzt seit mehr als 40 Jahren Borusse. Ich kann mich nicht erinnern, an einem Sieg weniger Freude gehabt zu haben als an diesem – und das, wo er so sehr ersehnt war … Das Verhalten (zu) vieler Borussen vor, während und nach der Begegnung gegen Leipzig war schlicht grässlich. Ohne wenn und aber! (…) Damit erledigt sich auch die Frage, ob Aki Watzke ein geistiger Brandstifter ist und (Mit-)Verantwortung trägt für die Gewalttaten vom Samstag. Ist er nicht, trägt er nicht. Es ist sein Job, Dinge zu benennen, und Dinge zuzuspitzen – und kein einziges Zitat von ihm ist auch nur im Entferntesten geeignet zu belegen, dass er eine gewalttätige Stimmung angefacht hätte. (…)
Und so ist es auch medial attraktiv, mit Aki Watzke einen der ehrlichsten Arbeiter im Fußballgeschäft zu beschädigen, um Stories zu verkaufen.“
http://www.gibmich-diekirsche.de/nc/berichtsanzeige/?pid=41&uid=3245

Diese Statements bringen mich dazu, zu konstatieren: Ingo Berchter ist kein "Brutus“, kein “etwas verwirrter Typ“, sondern ein “ehrenwerter Borusse“ und fair argumentierender, analytisch sauber arbeitender Journalist.

Somit bleibe ich dabei: Der Artikel ist in seiner Gänze “lesenswert“! Und zu dem von Dir monierten Passus: Nach wie vor empfinde ich bewusste Zeitanalyse und deren Implikationen als plausibel und geeignet, zu einer sachlichen Aufarbeitung beizutragen.

Vielleicht bringt ja die gestern erschienene Print-Ausgabe Nr. 23 der ZEIT im Artikel - “Dortmund nach der Trennung von Trainer Thomas Tuchel: Die Chronologie eines beispiellosen Zerwürfnisses“ . Aufschlüsse, die uns allen weiterhelfen (habbich noch nicht). I.w.S.d.W.: “Time will (probably) tell!“ -

Wäre übrigens das Titelthema “Das wahre Erbe von 68“
nicht auch was für Dich? ;-) ;-)

SgG Herr Hrdlicka

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Aufarbeitung und offene Briefe

globe, Freitag, 02. Juni 2017, 09:25 @ Herr Hrdlicka

Der Anschlag

Der heikelste Punkt. Aber, wenn man heikle Punkte in einer Beziehung nicht ansprechen kann, dann kann man es auch gleich lassen: Der Anschlag fand ca. gegen 19.15 Uhr statt. Die Spielabsage und Spielverlegung wurde ca. gegen 20.30 Uhr bekanntgegeben. Nun rechnet man mal vom Anschlag ca. 10-15 Minuten hinzu, bis Du informiert warst und der Krisenstab zusammengetreten ist. Und vor der Bekanntgabe dürften es wohl 5-10 Minuten eher gewesen sein, dass die Entscheidung im Krisenstab gefallen ist. D.h., dass man mit gutem Grund annehmen darf, dass die Zeit für die Beratungen im Krisenstab inclusive Deiner Beratungen mit Tuchel (so die denn wie kolportiert stattgefunden haben) maximal 50-60 Minuten stattgefunden haben. 50-60 Minuten(!), in dem die Mannschaft und der Trainerstab um den zerstörten Bus verteilt war, in der Polizei, Rettungswagen und Feuerwehr anrückten, Marc Bartra abtransportiert wurde erst am späten Abend, während der Pressekonferenz ist Bartras Verletzung von leicht auf schwer korrigiert worden. – 50-60 Minuten, in denen heilloses Chaos herrschte. Genau auch für den vermeintlichen Krisenstab. (Man darf sich dazu gerne die Schilderungen von Bartra und insbesondere von Kagawa durchlesen.) Und in denen zudem noch Watzke mit Merkel telefonierte. Das Telefonat fand am nächsten Morgen statt.

Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Als die Verlegungsentscheidung getroffen war, ahnten die wenigsten, dass es hier nicht um eine Böllerattacke ging, Hört hört sondern um einen ernsthaften Anschlag auf Leben und Gesundheit ALLER Businsassen. Das darf man unter anderem daraus lesen, dass die UEFA vorschlug, das Spiel noch am gleichen Abend stattfinden zu lassen. Und da reklamierst Du für Dich, dass Tuchel am Abend des Anschlages keine Einwände vorgebracht habe??? Es gab auch am nächsten Tag Gespräche. Und dass Du Tuchel über den Stand der Dinge im Krisenstab benachrichtigt hast?

Es ist ja nicht unehrenhaft, dass Du unter staatstragendem Druck (man vermutete ja zunächst einen terroristischen Anschlag) Was denn nun? Spekulationen um einen terroristischen Anschlag und das Telefonat mit unserem Innenminister gab es erst am nächsten Tag.und unter dem Druck der UEFA Ja zu der Terminverlegung auf den nächsten Tag gesagt hat. Aber es so darzustellen, als sei Tuchel über alles informiert und an den Entscheidungen beteiligt gewesen sei, und den Eindruck zu erwecken, er distanziere sich nun davon – das wird m. E. von den Fakten so nicht getragen. Sehe ich nicht so, es gab nachweislich ein Treffen am nächsten Tag. Inwiefern sich die Mannschaft und Tuchel unter Druck gesetzt fühlten (es gibt keinen Ersatztermin, spielen oder kampflos aus dem Wettbewerb ausscheiden) kann und will ich nicht beurteilen. Es war definitiv für alle eine sehr schwere Situation. Grade in solchen Situationen, sollte die sportliche Führung Geschlossenheit zeigen und nicht Politik betreiben (Watzke eingeschlossen, wir verteidigen unsere Werte, bla bla bla.)

Hatte nur kurz Zeit.
Grundsätzlich finde ich übrigens, das Spiel hätte nie stattfinden dürfen.

In diesem Sinne, "Borussia verbindet Generationen, Männer und Frauen, alle Nationen."

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Aufarbeitung und offene Briefe

Herr Hrdlicka, Freitag, 02. Juni 2017, 09:43 @ globe


Hatte nur kurz Zeit.
Grundsätzlich finde ich übrigens, das Spiel hätte nie stattfinden dürfen.

Moin, lieber Globe!

Mit diesem Gedanken könnte ich mich noch nachträglich anfreunden. Bislang
tendierte ich eigentlich für eine - vor allem für beide Mannschaft(en) zumutbare -
Verschiebung. Ich versuche mir gerade vorstellen, mit welcher Gemengelage wir
es aktuell zu tun hätten, wäre Deine Idee seinerzeit realisiert worden...


In diesem Sinne, "Borussia verbindet Generationen, Männer und Frauen, alle Nationen."

Super-Spruch :-) , merke ich mir!

Schönen Tach noch und
sgG Herr Hrdlicka
Allen übrigen Fundis natürlich ebenfalls
einen schönen guten Morgen!

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Aufarbeitung und offene Briefe

Dammes @, Freitag, 02. Juni 2017, 10:17 @ globe

In diesem Sinne, "Borussia verbindet Generationen, Männer und Frauen, alle Nationen."

Auf diese Steilvorlage habe ich gewartet;-)

[image]

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Aufarbeitung und offene Briefe

Dammes @, Donnerstag, 01. Juni 2017, 16:47 @ globe

....im Moment sind wir alle verwirrt,
außerdem iss zu warm aber zum Glück ist schon nach vier:-P

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Aufarbeitung und offene Briefe

walter, Donnerstag, 01. Juni 2017, 17:21 @ Herr Hrdlicka

Empfehle den Kommentar von heute westline.

Tuchel weg, Gründe offen, Thema durch.

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Aufarbeitung und offene Briefe

Lisa @, FFM, Donnerstag, 01. Juni 2017, 20:54 @ walter

Empfehle den Kommentar von heute westline.

Tuchel weg, Gründe offen, Thema durch.

Top!

Und jetzt mit N.N. zur Meisterschaft und Pokalverteidigung!

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Aufarbeitung und offene Briefe

Herr Hrdlicka, Freitag, 02. Juni 2017, 02:57 @ Lisa

Und jetzt mit N.N. zur Meisterschaft und Pokalverteidigung!

Top, liebe Lisa! :-) !

SgG Herr Hrdlicka

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Aufarbeitung und offene Briefe

Herr Hrdlicka, Freitag, 02. Juni 2017, 03:34 @ walter

Empfehle den Kommentar von heute westline.

Tuchel weg, Gründe offen, Thema durch.

Etwas "holzschnitzartig" ;-) , abba ...

... vielen Dank, lieber Walter, für diesen Lektüre-Tipp: Ebenfalls “lesenswert“! –

Nicht zuletzt hierin ist WL-Autor Carsten Schulte (Preußen-Münster-Fan ;-) ) zu folgen:

“Und das (Medien-)Problem besteht darin, dass man als Journalist den Drang verspürt, alles einzuordnen, zu klären, sauber "hintereinanderzubekommen". (Was natürlich auch dieser Text versucht.)

Im Rahmen seiner Intention, die Kommunikation zwischen Aki und der Fangemeinde zu fördern - unternimmt der Text des Ur-Borussen und Redakteurs Ingo Berchter nichts anderes als C.Sch. von WL.

Zu welchen Ergebnissen / Einsichten / Überzeugungen Autoren und Leser kommen, steht - je nach Erkenntnis und Interesse - dann nicht in, sondern auf einem anderen Blatt ... ;-)

SgG Herr Hrdlicka

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Gründe offen?

Olli @, Dortmund, Freitag, 02. Juni 2017, 09:59 @ walter

Was ist denn noch offen?

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